Backlash – and no face to slap back!

Dieses Netz war lange Zeit das Großartigste, was mir in dieser Welt begegnet ist. Ich habe es zuvor bereits hier angemerkt – die Möglichkeit, dass nun jeder seiner Stimme gehör verleihen kann, war überwältigend für mich. Und die Möglichkeiten schienen fast grenzenlos.

Und ich will jetzt gar nicht darauf eingehen, wie sinnlos es ist, dass die Gesetzgebung Gesetze erlässt, die so wenig zu Ende gedacht sind, dass sie große Anbieter im Netz nicht jucken, weil die große, juristische Teams haben und die kleinen Anbieter, die sich häufig selbst finanzieren damit die Unbeschwertheit nehmen und mit einer DSGVO in ständige Angst katapultieren mit hohen Strafzahlungen einschüchtern. Darum geht es diesmal nicht.

Kurz, nachdem die Freude über die Revolution der Informationsverteilung abgeklungen war, fiel mir auf, dass ich auf das falsche Pferd (Menschheit) gesetzt hatte. Denn nicht jeder nutzte das Netz dazu, dass er diese Welt durch seine Gedanken und den Austausch derer verbessern wollte, nein, manche wollten einfach nur ihre wirren Ideen verbreiten, andere Menschen mobben oder betrollen oder noch bescheuertereres (Flache Erde, Alex Jones, Hohle Erde, Reptiloide, Rosenkreuzer, Rothschild, 23 und, und, und… Ja, ich kenne das alles, doch spätestens mit 19 war die Faszination einem gesunden [sagen wir mal] Asenverstand gewichen).

Und je bescheuerter etwas werden kann, so trifft es verstärkt auf Gehör. Mittlerweile ist das Kind (für meine Begriffe) längst in den Brunnen gefallen und wahrscheinlich nur noch sehr schwer da raus zu bekommen. Einige Länder nutzen das Netz für Desinformation und Propaganda, setzen Marionetten in den stärksten Staaten dieser Welt ein und unter den Anhängern der Marionetten macht sich nur sehr langsam Erkenntnis breit.

Es ist jetzt 2:02 Uhr – ich habe bereits mehrfach versucht zu schlafen, doch auch das Kind scheint einen Cliffdive in den Brunnen gemacht zu haben und somit versuche ich mal auf den Punkt zu kommen.

2014 ist etwas Bemerkenswertes passiert – wieder so ein Moment, wo ich fest daran geglaubt habe, dass das Netz wirklich nicht mehr als voll Titte ist. Das Deadpool Test Footage hat das Licht der Welt erblickt.

Was war ich unterhalten und entzückt. Dieser Charakter, bei dem selbst ich mich in jedem Buch frage, wie wahnsinnig er noch werden kann, wieso er so ultrabrutal sein kann, ohne dass man es ihm übel nimmt und ob “normale” Menschen den Spaß wohl auch verstehen könnten?!

Ich teilte das Footage und bekam umgehend die Reaktion zweier Damen auf Twitter, dass ich doch bitte aufhören sollte so brutales Zeug zu verbreiten. Nun ist es 4 Jahre später, jede 14-Jährige kennt Deadpool und der zweite Film ist gerade angelaufen und hat erneut Kinorekorde gebrochen.

Sehr nice! Ich hätte nicht gedacht, dass der Comiccharakter Wade mal salonfähig wird. Doch: TADAAAAA. Gut, dass man mich 2014 wieder als komisch betrachtete, weil ich etwas teilte, was keiner kannte und dennoch zum Popolymp aufstieg, lassen wir mal außen vor.

Und wieder dachte ich, dass das ewig so weiter geht. Wir, die freien Menschen / Asen dieser Welt, auf der wir geboren / gelandet sind, lassen es uns nicht nehmen diese Welt besser zu machen und wenn auch nur durch einen Verrückten in einem roten Anzug.

Doch (mal wieder) falsch gedacht, idiotischer Donnergott!

Denn nun, vier Jahre später, sind wir daran vorbei, dass wir beeinflussen, was für tolle Dinge bald passieren werden. Nein, jetzt sind wir an einem Punkt angelangt, wo wir dabei zusehen müssen, wie Knalltüten, Traumtänzer und Backpfeifengesichter dafür verantwortlich sind, dass bald keine tollen Dinge mehr passieren.

Und ich bleibe nun beim Kino. Ich fange gar nicht erst darüber an, dass wir die Möglichkeit gehabt hätten, einen weiteren, ungerechten Krieg zu verhindern / unterbinden und lieber den Kopf in unserem Arsch hatten und erst, als DIESES Kind in den Brunnen gefallen war, regten wir uns darüber auf, dass Leute vor den Grenzen stehen, die Hilfe suchen und benötigen – Nein! Davon möchte ich nicht anfangen, denn schwupps wäre ich bei stumpfsinnigen Argumenten, wie “Die nehmen uns die Wohnungen weg” (ich glaube nicht, dass die sich selbst irgendwo einquartieren, das wäre ja Hausfriedensbruch) oder “Die nehmen uns unsere Arbeit weg” (ganz davon abgesehen, dass Du wahrscheinlich einer der Pfeifen aus meiner Schulung sein musst und Dich davor fürchtest, dass jemand mit schlechterer Schulbildung, ohne Sprachkenntnisse und mit Kriegstrauma Deinen Job besser machen kann, dürfen Asylbewerber gar nicht arbeiten und müssen daher zum Amt oder direkt zu Unfug verführt werden) oder “Für die geh ich arbeiten” (der Prozentsatz der Flüchtlinge, den Du trägst ist so gering, dass Du aufhören könntest zu arbeiten. Aber nicht, weil das was an der Situation ändert, sondern weil mich Dein sozialer Abstieg belustigen würde und Du es unter der Brücke noch immer besser hättest, als Flüchtlinge aus einem Kriegsgebiet, wo die Regierung auf Zivilisten scharf schießen lässt und dann noch von [einer überdurchschnittlich verwirrten] Weltmacht dabei unterstützt wird). Davon möchte ich gar nicht erst anfangen, sonst beiße ich noch wen Besorgten.

Nein, wir bleiben beim Kino und in diesem Fall bei mir – bei Aliens.

Alien, was für ein Franchise oder?! Was waren wir entzückt, wenn Sigourney (was das überhaupt für ein Name?!) Im Unterhemd Jagd auf Außerirdische gemacht hat und das komplett ohne BH – geil. Jeder Film ging auf das Gleiche hinaus: Alien bedroht Menschen, Menschen lassen Waffen sprechen, Alien sieht das ein.

Doch dann passierte etwas Ungewöhnliches: Prometheus. Der erste Erklärungsversuch zu Fragen wie “Woher kommen die Aliens überhaupt?!”, “Wer zum Teufel ist eigentlich dieser Weyland von Weyland / Yutani?!” oder “Woher kommen [sagen wir mal] wir überhaupt?!” und „Warum?”.

Ich fand es großartig, die Idee ein Prequel zur Alien-Reihe zu machen und Fragen zu beantworten, anstatt einfach nur Alien-DNA breitflächig an Wänden zu verteilen.

Dann kam Alien: Covenant – ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Woher kamen die Aliens?! Wer hat die erschaffen und wieso fliegen Raumschiffe einer irdischen Firma so weit durchs All und mit welchem Hintergrund?!

Doch dann kam das Internet und die “Fans” der Alien-Reihe und die waren NOT AMUSED, denn plötzlich wurden Fragen beantwortet oder suggeriert, dass man sich überhaupt Fragen dazu stellen konnte, anstatt ein einfaches Gemetzel über zwei Stunden im Weltall zu sehen.

Also taten sich die “Fans” zusammen und rebellierten im Interwebs. Ergebnis: Die Fragen werden nie beantwortet, nach Alien: Covenant ist schluß und Alien: Awakening (was nach Alien: Covenant kommen sollte) wird scheinbar eingestellt.

Klasse! Es mag ja sein, dass nicht allen irgendwas gefällt, aber so lange darauf öffentlich rum zu hacken, bis es gar nichts mehr gibt, bringt uns jetzt nicht wirklich weiter. Doch ich meine Parallelen zu erkennen.

Und es ging noch weiter. Die Prequel-Trilogie zu Star Wars war nicht so erfolgreich wie die original Star Wars Trilogie. Denn, Hallo?!, Pod-Racer?! Politik?! Jarjar Binks?! Doch alles in allem wird eine Geschichte erzählt, die erklärt, wieso der kleine Irre, mit den Blitzen in den Händen und der große, schwarze Irre, mit der schwerfälligen Atmung überhaupt so am Rad drehten und wieso so sie so aussahen, wie sie aussahen und woher die überhaupt kamen?!

Ich denke, wenn die Prequel Trilogie von Star Wars 12 Jahre später erschienen wäre, wären die gleichen Idioten empört gewesen, wie nun nach “The Last Jedi”, dann hätten wir niemals gewusst, wie Darth Vader zu Darth Vader wurde, was das mit dem geatme soll und wie der Imperator eigentlich zu seiner Macht kam. Denn man hätte sich über etwas aufgeregt, was nicht so war, wie das, was man bereits kannte.

Somit möchte man annehmen, dass ein Thema womöglich gar nicht angegangen werden dürfte, weil es nicht das ist, was man bereits kennt (Hust Flüchtlinge Hust).

Doch was hörte man denn nach “The Force Awakens”?! “Das kenne ich doch schon!” oder “Disney ist so schlecht, machen einfach das Gleiche, wie im original Star Wars Film, nur mit neuen Charakteren” oder “die linke Locke an Chewbaccas Kopf sitzt ganz anders!”.

Also diesmal war das Problem nicht, dass es etwas Neues war, was man noch nicht kannte, sondern das Problem war, dass manche sich zu sehr an das bereits bekannte erinnert gefühlt haben – (bitte erschieß mich doch jemand).

Aber das war schnell geklärt, denn mit “The Last Jedi” kam wieder ein Film, der neue Wege ging, der neue Probleme aufwarf, der wenig Fragen beantwortete und viele neue Fragen zurückließ.

Womöglich auch nur, um im letzten Teil der Sequel Trilogie alles zusammenlaufen zu lassen und alle Fragen und vielleicht sogar noch mehr aufzudecken. Wenn ich aber ganz ehrlich bin, war ich auch nicht so überzeugt. Ich wollte wissen, wer diese Knights of Ren sind und woher dieser Snoke plötzlich kam. War es Darth Plagueis? Oder war es der dunkle Ruf der Macht aus den unbekannten Regionen? Man weiß es nicht, weil Kylo den Typ nämlich gezweiteilt hat. Aber vielleicht kommt ja eine Prequel Trilogie zur Sequel Trilogie.

Aber auch nur, wenn alle die Füße stillhalten. Denn nach “The Last Jedi” wurde diese “Ich muss jetzt unbedingt meinen Unmut über die Ereignisse unter jeden Post/Tweet kommentieren/replyen“ noch viel übler. Nicht nur das, die Schauspielerin der Rose – Kelly Marie Tran wurde so überdurchschnittlich unschön auf ihrer privaten Instagram Page angegangen, dass sie die Page schließen musste.

Und da sehen wir wieder unter welch Geistes Kinder wir hier leben. Man mag einen Charakter in einem Film nicht und bepöbelt daraufhin die Schauspielerin dahinter. Weil, das Netz ist ja schön anonym und achtet scheinbar immer nur im falschen Moment auf etwas.

Darüber hinaus wurde zu einem Boykott des Solo – A Star Wars Story Film aufgerufen. Der Film floppte an den Kinokassen und alle Spinoffs wurden ebenfalls erst mal auf die Warteliste gesetzt.

Klasse. Denn auch wenn ich von “The Last Jedi” nicht ganz überzeugt war, so war ich doch unterhalten und was wollen die “Unzufriedenen” denn? Gar keine Filme mehr oder vorher eine Sitzung abhalten, wo alle ihre Wünsche erst durchdiskutieren und am Ende haben wir einen zusammenhangslosen, zehn Stunden Streifen mit allen Wünschen derer, die sonst Schauspielerinnen bedrohen? Wo sind wir denn hier? FUCK NO!

Die Unternehmen haben verstanden das Netz zu lesen, Trends zu erkennen und den Fans zu geben was sie wollen – eine Punisher Serie zum Beispiel. Natürlich haben die erst auf Daredevil & Co. gesetzt. Doch der Ruf nach einem neuen Frank Castle hallte schon lange durchs Netz. Letztendlich haben wir etwas Großartiges bekommen – die erste Staffel Punisher ist für mich noch weit vor den restlichen Defenders.

Aber was wenn es das nicht gewesen wäre? Dann hätte ich vielleicht eine böse Review geschrieben oder ein/zwei Tweets, in denen ich meiner Meinung Luft mache. Aber ich nehme doch dann nicht meine komplette Freizeit und versuche überall rumzunörgeln, starte Reddit Boards (sind das Boards?!), auf denen ich zum Boykott gegen irgendwas aufrufe oder belagere private Accounts von Schauspielern – denn die können am Ende am wenigsten dazu.

Ich denke das Heftigste was ich bringen würde, ist der Produktionsfirma direkt zu schreiben. Was jedoch nach “The Last Jedi” abging war nicht mehr okay. Dazu verzerrt es auch das gewünschte Ziel, weil ich was anderes will als Du vielleicht und einer von uns wird irgendwann mal zurückstecken müssen.

Und der Witz ist, dass das derzeit erfolgreichste Franchise – Marvel – sich von all dem nie hat bekümmern lassen. Allen Anschein nach, sind die Fans hier auch irgendwie entspannter. Klar war das Ende von Infinity War nicht für jeden etwas, aber trotzdem waren alle irgendwie cool damit.

Ich denke nichts anderes versucht Lucasfilm gerade aufzubauen. Viele, verschiedene Star Wars SpinOffs, die dann oft mit Storylines oder Charakteren kreuzen. Jap, das ist nicht das, was man von den Ur-Filmen kennt und ja, das ist womöglich eine Umstellung, doch wenn man diese Vision nicht konsequent umsetzt, sitzt man irgendwann da und macht nur noch Filme, die den Hardcore-Fans gefallen dürften und sonst für keinen Mainstream-Kinobesucher interessant ist.

Ich finde, in einer gewissen Weise muss man sich von so was auch immer freimachen, um konstruktiv etwas nach vorne zu treiben. Man kann nicht jedem alles Recht machen und manchmal muss man etwas durchziehen, auch wenn es Widerstand gibt (außer man ist orange und hat kleine Hände).

Auf den Gipfel haben es die “Unzufriedenen” aber mit dem ersten Predator Trailer getrieben. Da war ein erster Einblick vom Raw-Cut, ein Gruß aus der Küche, ein Lebenszeichen. Denn man kann nicht einerseits endlich etwas zu sehen fordern und dann davon ausgehen, dass diese anderthalb Minuten genau den eigenen Vorstellungen entsprechen.

Was ist denn, wenn das wirklich der grottenschlechteste Trailer ever made ist und der Film das Großartigste was die Welt jemals gesehen hat oder andersrum?

Manchmal muss man einfach mal den Ball flach halten, sich selbst etwas raus nehmen und vor allem: Kritik konstruktiv üben.

Ständig zu wiederholen was man wie, wo und in welcher Form scheiße findet, lässt nicht darauf schließen, was man denn erwartet hätte oder wie man ein Problem eher lösen würde. Es kommt mir so vor, als würden manche einfach nur ein Hobby daraus machen alles in Grund und Boden zu reden, ohne einen einzigen, greifbaren Ansatz, wie man es besser machen könnte.

Und es wäre ja sicher nicht so schwierig aus einem “XYZ find ich scheiße” ein “XYZ fänd ich besser” zu machen. Das wäre zumindest ein Anfang. Denn wenn man dazu nicht in der Lage ist, sollte man auch Leute in Ruhe lassen, die sich tagtäglich was ausdenken MÜSSEN.

Ich finde es schade, dass ich so manche Filme, die lange angekündigt waren, womöglich nie zu Gesicht bekommen werde, nur weil irgendwelche Leute ihr Gemüt nicht im Griff haben.

Also haltet bitte die Augen offen, wenn irgendwer mal am Rad dreht, und ruft ihn/sie zur Vernunft. Ich find es besser, wenn man Ideen pushed und hilft zu entwickeln, anstatt sie nur tot zu motzen.

Danke dafür im Voraus.

Alles Gute Euch soweit. Ich hoffe ich schaffe es rasch wieder was von mir hören zu lassen – und da lasse ich auch relativ wenig mit mir reden 😉

Bye!

Best of NewMusicFriday April & Mai

Mächtig spät dran mit der NewMusicFriday Zusammenfassung, ich weiß. Und ich will auch gar nicht lange darüber schreiben warum, wieso, weshalb. Ich prügel einfach weiter die Hoffnung vor mir her, dass ich irgendwann mal wieder genug Ruhe und Zeit habe intensiver zu schreiben.

Es gab mal eine Zeit, in der mir das echt gut tat. Mittlerweile weiß ich nicht mehr so recht was mir gut tut. Zumindest Musik tut gut und daher gibt es nun die besten Neuveröffentlichungen aus April und Mai.

Somit doppelt auf die Ohren 😉

Dazu sei verraten, dass ich bereits am nächsten Post sitze. Ich versuch es hin  zu bekommen, alles, irgendwie.

Euch erstmal viel Spaß mit den Tunes!

Im Märzen der Bauer die Beats fresh auflegt! Best of NewMusicFriday März 2018

In diesem musikalischen Rückblick des NewMusicFriday März 2018 muss ich mal wieder etwas ausholen. Einerseits um meine Wahl für meine Lieblings-Neuveröffentlichungen des Monat März 2018 teilweise zu erklären, andererseits, weil ich aufgrund meines Backgrounds denke einige Erkenntnisse und Zusammenhänge zu haben, die dem gewöhnlichen Echobeobachter fehlen.

Es hat also einen aktuellen Hintergrund. Doch eins nach dem anderen. Was ist passiert? In diesem Jahr standen Kollegah und Farid Bang für Teile ihrer Texte in der Kritik der deutschen Musiklandschaft.

Im Detail geht es um Zeilen, wie “Körper definierter als Ausschwitzinsassen” und “…komm mal Heim und hau erst mal meine Frau kaputt”. Nicht cool! Ich mein, das macht man ja nicht, weil man sich unbedingt öffentlich als überdurchschnittliches Arschloch präsentieren möchte. Vielleicht macht man so was auch nur, weil es sich verkauft und es da draußen mehr als ein paar Leute gibt, die einen dafür noch feiern.

Wie konnte es denn nur so weit kommen?

Gehen wir mal weit zurück. Wie konnte Rap eigentlich passieren? Grundsätzlich war es so, dass Menschen aus nicht so glücklich ausgestatteten Vierteln es satthatten sich gegenseitig aufs Maul zu hauen und sich lieber mit Worten messen wollten. Und gerade im Battle-Rap ist es so, dass man schnell in einem Bereich ist, wo man sich die abscheulichsten Dinge an den Kopf werfen wird und irgendwann auf einem Level ist, wo es nur noch schwer ist, noch etwas raus zu hauen, was das zuvor vom “Gegner” gesagte noch toppt.

Aber am Ende ist dieser verbale Austausch von Prügel noch hinnehmbarer, als wirkliche Prügel oder Schlimmeres. Wenn dann jedoch jemand Außenstehendes dazu kommt, mag das auf den, ohne Kenntnis der Hintergründe als komplett abstoßend wirken. Jedoch ist der Satz “Ich hau Dich!” noch vertretbarer, als wirklich zu hauen.

Ich will hier nichts und niemanden in Schutz nehmen – darauf komme ich gleich noch. Es geht nur darum, ansatzweise eine Erklärung dafür zu finden. Wenn ich an meine Jugend zurückdenke, erinnere ich mich noch gut daran, wie ich erstmals “LMS” von Kool Savas gehört habe – das hat mich schon schwer beeindruckt. Das war was GANZ anderes, was da auf einen zu kam. Zu dem Zeitpunkt und in dem Alter war das einfach mindblowing. Klar stellte man sich die Frage, wie man auf so was kommt und ob man das einfach so bringen kann. Aber man hat gemerkt, dass es hier wirklich noch um verbale Competition ging. Das war noch klarer Battle Rap – ich komm mit krasseren Rhymes, Vergleichen und Gedanken, als Du aus Tasche.

Als Nächstes kam dann die Gangster Rap Welle, was anfangs schwer war. Teilweise war manches noch cool, anderes jedoch fühlte sich schon schwer falsch an. Dazu wurde man erwachsener und verlor das Interesse an den übelsten Dingen, die man über Beats in Worte fassen kann.

Und nun?!

Rückblickend bin ich jetzt in einem Alter, wo ich es auch nicht mehr nachvollziehen kann, wieso man als heranwachsender so sehr auf so was stehen kann. Aber es gab ja auch eine Zeit, wo einen Horrorfilme so blutig und abstoßend wie möglich angezogen haben, was mittlerweile jedoch zumeist nicht mehr so richtig entertaining ist.

Ich hab keine Ahnung, wieso Kolle & Farid auf die Idee kamen so was zu kicken. Jedenfalls sind die damit erfolgreich und fallen auf. Ich kann mit den beiden nicht so richtig was anfangen. Farid ist mir schon ganz sympathisch, weil er noch versucht Eisen aus dem Feuer zu ziehen. Kolle hingegen versteh ich komplett gar nicht mehr. Der Typ war mal ein netter Kerl, der mit Prinz Pi Musik gemacht hat und Malwettbewerbe in der Schule gewonnen hat. Er konnte rappen, vielleicht sogar besser als manch andere. Doch irgendwann hat er sich bewusst dazu entschieden einen auf Gangster machen zu wollen, die Beweggründe dazu dürften auf der Hand liegen – es gibt einen Markt dafür. Nebenbei hat er Jura studiert und ist auch nicht der allerdümmste Kerl unter der Sonne Midgards.

Doch immer, wenn man sich solche Ecken begibt, kommen auch Dinge mit sich, die man womöglich eigentlich gar nicht eingeplant hat. Schutzgeldzahlungen, Rocker-Gangs, Großfamilien, mafiöse Strukturen, Gewalt, Drogen, weiß der Hugo. Also fängt man an zu trainieren, macht Kampftraining, sucht sich Stiernacken, die einen vor den wirklich Gewalttätigen schützen. Versteh ich auch noch. Was ich nicht verstehe, ist wie man dann bei einem Rap-Battle einen Gegner schlagen und treten kann, der einem aus reiner Show heraus die Sonnenbrille von der Nase mopsen will.

Wenn wir jetzt wieder zurückdenken, wieso Rap eigentlich erfunden wurde – ist das ja das komplette Gegenteil und lässt mich dann auch wieder an seinem Intellekt zweifeln.

Ich meine, es war auch Kool Savas, der mal etwas sagte wie: Es kann ja sein, dass ein Gangster durch Rap zum Rapper wird. Aber was ist das denn, wenn ein Rapper durch Rap zum Gangster wird?

Fazit

Wie gesagt, ich will hier niemanden in Schutz nehmen und auch nicht sagen, dass das okay ist, solche Texte zu kicken. Was ich jedoch will, ist zum Nachdenken anregen. Wir bewegen uns hier in einem Bereich, der für den “normalen” Menschen nicht immer auf Anhieb klar nachvollziehbar ist.

Und was ist derzeit schon nachvollziehbar? Ich wundere mich schon seit Längerem. Über AFD Politiker, die sich Applaus dafür abholen, dass sie eine Gruppe von Menschen immer und immer wieder in eine Ecke drängen. Über Menschen, die in wohltätigem Umfeld ebenso immer und immer wieder versuchen den schwarzen Peter einer Gruppe zuzuschieben und nicht mal ansatzweise dafür kritisiert werden. Von Facebook-Kommentaren und Hetze durch orange Clowns will ich gar nicht anfangen. Und dass in einem Bereich Leute sich für Dinge einsetzen, während anderswo Gewalt gegen Frauen verharmlost werden soll. Ich versteh’s schon lange nicht mehr.

Wenn man Kinder hat und die auf so was stoßen, muss man lange und intensiv reden. Und erklären, was cool ist und was überhaupt nicht cool ist. Wobei ich mich auch frage, was das bringen soll, wenn ich mich bei Twitter auch schon dafür erklären musste, dass in Comics ja auch Gewalt ausgeübt wird – aber gegen wen denn? Wen verkloppen Iron Man, Cap, Thor & Co denn? Migranten? Frauen? Tiere? Worüber reden wir denn hier?!

Mit so was kann man einem doch auch wirklich nur kommen, wenn man sehr behütet aufwuchs und offensichtlich keine Ahnung hat, was in anderen Ecken des Landes an der Tagesordnung ist. Ich finde, es ist auch immer eine Frage, für welche Seite man kämpft, doch kampflos ergibt man sich oder verschließt man sich – meine Meinung.

Wieso erzählst Du uns das?!

In diesem Monat habe ich auch zwei Kandidaten in der Liste, die womöglich durch das was sie sagen aus den anderen Vorschlägen klar herausstechen. Zum einen Fard zum anderen MC Bomber. Fard kommt aus Gladbeck, ist Migrant und ist sehr wahrscheinlich auch mit manchem, wovon er berichtet groß geworden. Auch er sagt so manches Grenzwertiges, doch dazwischen erkennt man auch immer wieder Herz. Hier geht es nicht nur darum eine Käuferschaft zu bespaßen, sondern auch Dinge, die einem passiert sind, zu verarbeiten. Und dazu kommt noch der Aspekt, dass man als MC (Rapper) noch krasser sein muss als andere MCs – somit fallen hier auch Wörter, die man nicht überall derart bringen würde.

Anders ist es mit MC Bomber. Der Typ bespielt die gute, alte Battle-Rap Idee. Verbal aufs Maul, ende aus. Natürlich stößt das auch an. Aber es geht hier nicht darum, dass man mit physischer Gewalt im eigenen Umfeld wirklich umgehen muss.

Ich habe wirklich keine Ahnung, wie man darauf kommt solche Zeilen, wie die von Kollegah und Farid Bang, zu schreiben. Mir würden 1.000 andere Dinge einfallen, mit denen ich meinen Gegner verbal aus der Fassung bringen kann. Ich kann es mir nur so erklären, dass sie wissen, dass es da draußen Leute gibt, die so was feiern – und dann geht es nur um Absatz in einem Markt, den ich gar nicht bespielen wollen würde. Mir würde es um die Kunst gehen und nicht um jeden Preis noch ein paar Kröten mehr zu machen und schon gar nicht bei Menschen, die so was gut heißen. Das ist meine persönliche Meinung zu der Sache.

Sweet, sweet Music!

Mir war es sehr wichtig das Ganze hier vorher kurz abzukaspern, um zu erklären, was das in meinen Empfehlungen verloren hat. Diese Welt ist nicht nur gut und so passiert auch in der Musik manchmal etwas, was nicht nur Ohr und Herz oder Hirn berührt, sondern auch auf anderen Ebenen unterhält. Es kommt zwar nur noch selten vor, dass ich Bedarf an solcher Unterhaltung habe, dennoch verstehe ich es und bin damit groß geworden. Und auch wenn manche Menschen das denken, bin ich nicht das pure böse, als das mich manche gern verkaufen wollen würden.

Ja, es werden böse Wörter fallen und ja, das mag manchen unterhalten und vielleicht sogar belustigen. Doch es ist die Frage, ob man einen “Deine Mutter” Spruch von der Leine lässt oder die Opfer eines der grausamsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte nutzt, um ein paar Verwirrte auf seine Seite zu ziehen.

Soviel dazu. Kommen wir nun zum eigentlichen Punkt: Sweet, sweet Music!

Ich spare mir jetzt mal eine Zusammenfassung der Empfehlungen, da ich entweder zu viel schreiben würde oder sowieso die Hälfte vergessen. Daher lege ich Euch die Playlist einfach hier ab und Ihr könnt selbst Eure Highlights zusammensuchen.

Viel Spaß dabei!

 

Amuse-Bouche – 2. Trailer vom Final Cut, Avengers: Infinity War

Die letzten zehn Jahre waren ein Feuerwerk für Marvel Fans und der finale Boom wird mit Avengers: Infinity War gezündet. Mit den paar Filmrechten ihrer eigenen Charaktere haben Marvel ein eigenes Filmstudio in Zusammenarbeit mit Disney hochgezogen und damit den Charakteren, deren Filmrechte sie in den 90ern aus Kapitalmangel verkaufen mussten gezeigt ,wo der asgardsche Hammer hängt.

Die meisten der Jungs und Mädchen, die man nun auf der Leinwand bewundern konnte, waren zum Start des MCUs fast 50 Jahre alt. Mit Typen wie Hulk, Thor, Iron Man und Captain America haben sie den erfolgreicheren Kandidaten wie Spider-Man, den X-Men und den Fantastischen Vier ebenfalls gezeigt, wie man echt großes Kino / Tennis macht.

Es war einmal…

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..Thanos (Josh Brolin)..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Es begann alles im Jahre 2008 mit dem ersten Iron Man Streifen (eigentlich mit Hulk, doch selbst die Rechte sind nur geliehen) und was sie in den zehn Jahren aufgebaut haben, gipfelt nun in dem ersten zweier Filme um den Angriff des „Mad-Titans“ Thanos.

Jeder, der die Comics kennt, wusste spätestens nach dem ersten Avengers-Film, wohin die Reise führen wird. Loki und Ultron waren nur Handlanger für eine Bedrohung, die im wahrsten Sinne des Wortes „Larger than Life“ ist.

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..L to R: Thor (Chris Hemsworth), Rocket (voiced by Bradley Cooper) and Groot (voiced by Vin Diesel)..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Nach dem ersten Trailer, der eine abgespeckte Variante des San Diego Comic Con Trailer 2017 war, kam nun der finale Trailer heute ans Licht der Öffentlichkeit. Die Dreharbeiten sind schon seit Längerem abgeschlossen, auch die ReShoots und nun dürften letztendlich die letzen CGI-Arbeiten und der Schnitt fertig sein. Was wir da oben im Header also nun sehen, ist der Trailer, der aus dem fertigen Film geschnitten wurde.

Und er lässt nur erahnen, was da auf uns zukommen wird. Gehen wir mal kurz durch, wen wir wahrscheinlich alles in einem Film zusammen sehen werden:

Die „First Avengers“

  • Tony Stark / Iron Man / Robert Downey Jr.
  • Bruce Banner / Der Hulk / Mark Ruffalo
  • Steve Rogers / Captain America / Chris Evans
  • Thor Odinson / Chris Hemsworth
  • Natasha Romanov / Black Widow / Scarlett Johansson
  • Clint Barton / Hawkeye / Jeremy Renner

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..Spider-Man/Peter Parker (Tom Holland)..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Die “New Avengers”

  • The Vision / Paul Bettany
  • Wanda Maximoff / Scarlet Witch / Elisabeth Olsen
  • Sam Wilson / The Falcon / Anthony Mackie
  • James „Rhodey“ Rhodes / War Machine / Don Cheadle
  • Scott Lang / Ant-Man / Paul Rudd
  • Peter Parker / Spider-Man / Tom Holland

Die Sidekicks & Angehörigen

  • James Buchanan „Bucky“ Barnes / Sebastian Stan
  • Scrapper 142 / Walküre / Tessa Thompson
  • Virginia “Pepper” Potts / Gwyneth Paltrow
  • Harold “Happy” Hogan / Jon Favreau
  • Laura Barton / Linda Cardellini
  • Edward “Ned” Leeds / Jacob Batalon
  • Sally Avril / Isabella Amara
  • Cindy Moon / Tiffany Espensen
  • Charles / Michael Barbieri
  • Tiny McKeever / Ethan Dizon
  • F.R.I.D.A.Y. / Kerry Condon
  • Maria Hill / Cobie Smulders

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..Hulkbuster..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Die Magier

  • Dr. Stephen Strange / Benedict Cumberbatch
  • Wong / Benedict Wong

Team Wakanda

  • König T’Challa / Black Panther / Chadwick Boseman
  • Okoye / Danai Gurira
  • Shuri / Letitia Wright
  • M’Baku / Winston Duke
  • Ramonda / Angela Bassett
  • Ayo / Florence Kasumba

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..L to R: Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) and Wong (Benedict Wong)..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Die Guardians of the Galaxy

  • Peter Jason Quill / Star-Lord / Chris Pratt
  • Gamora / Zoe Saldana
  • Drax, der Zerstörer / Dave Bautista
  • Subjekt 89P13 / Rocket / Bradley Cooper
  • Groot / Vin Diesel
  • Kraglin Obfonteri / Sean Gunn
  • Nebula / Karen Gillian
  • Mantis / Pom Klementieff

Team Thanos “Black Order”

  • Thanos / Josh Brolin
  • Cull Obsidian / Terry Notary
  • Ebony Maw / Tom Vaughan-Lawlor
  • Corvus Glaive
  • Proxima Midnight

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..Tony Stark/Iron Man (Robert Downey Jr.) w/ Doctor Strange (Benedict Cumberbatch), Bruce Banner (Mark Ruffalo) and Wong (Benedict Wong) in the background L to R. ..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Nicht sicher, welche Rolle

  • Tanaleer Tavan / Der Collector / Benicio del Toro
  • Loki Laufeyson / Tom Hiddleston
  • Jack Rollins (Hydra) / Callan Mulvey

Das sind 47 mehr oder weniger bekannte Gesichter auf einer Leinwand, in einem Film. Falls jemandem etwas Ähnliches in der Filmgeschichte einfällt – lasst es mich wissen.

Wie wir in den letzten Tagen bereits aus diversen Blogs erfahren durften, werden wahrscheinlich nicht all unsere Lieblingshelden das Ende des Infinity War lebendig erleben. Was zum Teil aber nicht bedeuten muss, dass wir einige davon nicht wieder sehen. Entweder sie werden wiedergeboren, weil sie zum Beispiel Halbgötter sind oder ein anderer Charakter wird ihren Platz einnehmen.

All N 2 gether now…

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..Falcon (Anthony Mackie) flying over Wakanda battlefield..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Und wer die Comics kennt, der weiß, dass alle Kräfte im Kampf gegen Thanos, samt Infinity Gauntlet und alles Infinity Steine, benötigt werden und schnell eine wirkungsvolle Taktik her muss. Da müssen dann Halbgötter, Science-Bros, Magier und synthetische Lebensformen alles aus sich raus holen. Darüber hinaus ist noch nicht so recht bekannt, ob Marvel nicht doch noch den einen oder anderen Trumpf aus dem Ärmel plumpsen lässt.

Da ich, wie bereits in vorangegangenen Posts erklärt, sind meine Augen nicht immer in der Lage alles aus dem neuen Trailer genau zu erfassen. Es gibt da andere, wie zum Beispiel unser Freund Mr. Sunday Movies, die dazu eher geeignet sind und Frame für Frame unter die Lupe nehmen. Daher hier seine Eindrücke zum Trailer:

Beschreibung & Plakat

Dazu erhaltet Ihr nachfolgend den offiziellen Pressetext der Marvel Studios zu Avengers: Infinity War und könnt Euch das ebenfalls offizielle Filmplakat anschauen.

Die Regisseurs-Brüder Anthony und Joe Russo zeigten bereits mit „The Return of the First Avenger” und “The First Avenger: Civil War“, dass sie genau die Richtigen für bildgewaltiges Action-Kino sind. Mit AVENGERS: INFINITY WAR erschaffen sie erneut ein atemberaubendes Actionspektakel und einen weiteren wichtigen Meilenstein im Marvel Cinematic Universe. Nie zuvor war die Starpower größer: Robert Downey Jr. kehrt zurück in seiner legendären Rolle als Tony Stark/Iron Man und kämpft erneut Seite an Seite mit Chris Hemsworth als Thor, Mark Ruffalo als Bruce Banner/Hulk, Chris Evans als Steve Rogers/Captain America, Scarlett Johansson als Black Widow und Jeremy Renner als Hawkeye. Unterstützung erhalten sie von Tom Holland als Peter Parker/Spider-Man, Paul Rudd als Ant-Man, Chadwick Boseman als Black Panther und Paul Bettany als Vision sowie Anthony Mackie als Falcon, Don Cheadle als James Rhodes und Elizabeth Olsen als Scarlet Witch. Im intergalaktischen Kampf treffen sie erstmals auch auf Chris Pratt als Star-Lord, Zoe Saldana als Gamora, Dave Bautista als Drax und Benedikt Cumberbatch als Doktor Strange. In die Rolle des machtgierigen Thanos schlüpft Hollywoodstar Josh Brolin („Hail, Caesar!“, „Everest“), während Gwyneth Paltrow als Pepper Potts und Benicio del Torro als The Collector wieder zu sehen sind. Produzent von AVENGERS: INFINTITY WAR ist Mastermind Kevin Feige. Louis D’Esposito, Victoria Alonso, Michael Grillo und Stan Lee zeichnen als ausführende Produzenten verantwortlich, das Drehbuch stammt von Christopher Markus & Stephen McFeely.
(Marvel Studios, 2018)

So klang der Februar – Best of NewMusicFriday

Nun bin ich doch über das Wochenende dazu gekommen, alle neuen Tunes aus dem Februar zu checken und dabei ist, wie immer, eine bunte NewMusicFriday Mischung entstanden. Was leicht unfassbar ist, soviel wie ich dieses Wochenende gegessen habe. Und mit Pizza- oder Rippchenfingern Displays zu bedienen ist nicht so richtig gut.

Dennoch habe ich es irgendwie hin bekommen und werde nach dieser US-Food-Woche mal zwei Wochen bewusster essen – sonst muss man mich noch irgendwann aus Thrudheim raus schneiden /o\

Highlights im Februar

  • Ich hab Turbonegro für mich entdeckt. Und das solltet Ihr Euch auch einmal anhören. Ich empfehle „Hot for Nietzsche“.
  • Childish Gambino hat nach seinem Grammy Gewinnen ein paar alte Alben re-released.
  • Da der gute Justin Timberlake die Halbzeitshow des Super Bowls gerocked hat, hat er gleich ein neues Album raus gezimmert. Und da er nun auch wieder mit Pharrell zusammenarbeiten darf (Labels haben sie manchmal nicht mehr alle), ist es auch noch echt gut geworden.
  • Auch Curse hat ein neues Album released – was man delfinitiv (no Typo) mal hören sollte.
  • Ebenso Onyx, die ollen Rap-Veteranen, haben was Neues für uns.
  • Ein geheimer Fan bin ich von Mario Biondi, der wieder was von sich hören lässt – aber nicht immer verstehen 😉
  • Wer wie ich auf Comics UND Rap steht, der sollte spätestens jetzt mal Czarface checken. Denn die verknüpfen ihre Texte gern mal mit Verweisen auf diese bunt gemalten Hefte mit den Männern in ulkigen Kostümen.
  • Fall Out Boy waren bei Spotify zu Gast und haben ein wenig was eingespielt – unbedingt checken muss man das Cover von Whitney Houston’s „I wanna dance with somebody“ – ich liebe neu interpretierte Sing-alongs mit Gitarrenunterstützung.
  • Worüber ich mich auch immer wieder freue, sind Neuigkeiten von Breaking Benjamin – heroische Gutarrenmusik ahead!
  • Experimentell wird es wieder bei Black Milk – auf jeden Fall mal rein hören.
  • Frank Ocean hat ebenfalls ein Cover zu Moon River released – ich mag seinen Sound.
  • Und Drake versteh ich zunehmend mehr. Als altbekannter Spätzünder habe ich von Drake über Jay-Z’s „Blueprint 3“ erfahren. Anfangs konnte ich nicht richtig was mit ihm anfangen, dann verstand ich zunehmend den Hype und den damit einhergehenden Hass anderer. Mittlerweile erkenne ich mich irgendwie oft wieder. Darf man so was sagen oder ist das schon anmaßend?! Auf jeden Fall müsst Ihr „God’s Plan“ hören. Ich pack Euch das Video dazu, denn darin haut Drake einfach mal knapp eine Millionen Dollar für wohltätige Zwecke raus. Darunter auch ein freier Einkaufsbummel für Menschen aus einem Viertel, dem es scheinbar nicht so gut geht, wie zum Beispiel dem orangenen Clown im weißen Haus. Ein Guter ist der Drake!

Playlist

108 Tracks, 7 Stunden, 17 Minuten voll auf die Ohren – BITTESCHÖN!